Estland – Die Perle des Baltikums

Die Seele der Esten ist mit dem Wald verbunden. Das liegt nahe, da Estland zu 50% mit Wald bedeckt ist. Etwa 69% der Einwohner Estlands glauben daran, dass Bäume eine Seele haben. Und in dem Moment des Eintauchens in diese Wälder kann man diese Verbundenheit nahezu körperlich spüren. Der Wald zieht uns immer wieder in seinen Bann.

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Moos – knöcheltief!
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Eine Elfe!?
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Der Wald reicht bis an die Ostsee.

Unsere Reise durch das nördlichste Land des Baltikums führt uns zunächst auf zwei Inseln, die wir jedem nur ans Herz legen wollen: Saareema und Hiiuma. Abseits der Festland-Hektik (wobei das in Estland auch ein relativer Begriff ist) finden wir traumhafte Buchten, Landschaften und Dörfer. Radeln auf EU-finanzierten, asphaltierten, beleuchteten Radwegen, Wandern durch die bereits beschriebenen Wälder oder einfach Abhängen an der Ostsee. Prima!

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Auf der Fähre nach Saaremaa – Das Wetter spielt mit!
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Wir hatten den verwunschenen Wald schon erwähnt, oder?
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Bockwindmühlen wurden noch bis in die 1930er Jahre genutzt.
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Deckenmalerei in einer der ältesten Kirchen Saaremaas.
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Ja, das ist eine offizielle Campsite!
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Einsam! Und: Fahrspaß!!!
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Auf dem Weg zur südlichen Landzunge von Hiiumaa.
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Die zwei Entdecker sind an der Landzunge angekommen 😉
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Der Leuchtturm von Takhuna (Hiirumaa)
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Das Denkmal für die verlorenen Kinder des Fährunglücks der „Estonia“ vom 28.09.1994. Die Glocke läutet, wenn der Wind die gleiche Stärke und Richtung hat wie in der Unglücksnacht. Gruselig.
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Hinweis auf eine skurille Galerie. Wir haben uns nicht reingetraut, sah dann doch zu bekloppt aus.
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Das Wahrzeichen Hiiumaas: Der Leuchtturm von Köpu. Der untere Teil stammt aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts.
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Da hat die Eiszeit ein kleines Steinchen liegenlassen…
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Unser Nachtplatz an der Nordküste von Hiiumaa. Schön, nicht wahr?

Ein weiterer Aspekt macht uns den Aufenthalt in Estland so sympathisch: Die Esten sind skandinavisch entspannt und sprechen durchweg gut Englisch. Das ist auch notwendig, da die estnische Sprache so ihre Tücken hat (Beispiel gefällig? „Sprechen Sie Deutsch?“ – „Kas Te räägite saksa?“). Und von der Gelassenheit estnischer Autofahrer kann sich so mancher eine Scheibe abschneiden. Das ist für unseren Defender mit hohem Drehmoment, aber niedriger Reisegeschwindigkeit eine Wohltat. Für die Fahrer natürlich auch!

Und hier noch etwas für alle, die glauben, dass Schafwoll-Pullover von H&M kommen: In der kleinen Wollfabrik Hiiuvill kann man den Prozess „von der Wolle zum Pullover“ noch hautnah miterleben. Zugegeben, die Maschinen sind nicht mehr die jüngsten, aber sie verrichten ihren Dienst zuverlässig…

6 Kommentare zu „Estland – Die Perle des Baltikums

  1. Hallo Ihr beiden,
    es sieht so schön friedlich aus.
    Absolut traumhaft. Das mit der Glocke ist heftig. Da kriegt man schon ohne Sound eine Gänsehaut. Euch weiterhin tolle Momente und spannende Abenteuer. Wir denken ganz oft an Euch. Liebe Grüße aus der Hood. Gruß Alex und Julia

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    1. Ja, das mit dem Denkmal war bedrückend. Es war den Kindern gewidmet, die bei dem Fährunglück starben, die ihre Eltern verloren haben, oder die aufgrund des Todes Erwachsener nicht geboren wurden….
      Bis bald, die Färdder Kärwa rückt unaufhaltsam näher 🍿🍻

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  2. Hallo ihr Lieben,
    ihr habt doch bestimmt ein paar Knäuel für „Wollsüchtige“ 🧣(ich nenne keinen Namen) mitgenommen? Und jetzt kommt mir nicht mit: „Unser Platz ist beschränkt.“ Wollknäuel kann man als Teddy-Ersatz, Fußwärmer, Rückenrolle, Fensterdichtung etc., also immer gebrauchen!
    Weiterhin eine tolle Reise🤗 Birgit&Reiner

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    1. Ja, also das mit dem Wollknäuel war so…: Wir wollten unbedingt eins für eine Wollsüchtige (deren Name nicht genannt werden darf) kaufen, aaaber, ääh, dann hatten die doch glatt keine Wolle mehr… . 🤔.
      Danke für die lieben Grüße. Aber bientôt

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